Ausbildungsberuf Feinoptiker

August 26, 2014 Julia Gentner

Ausbildungsberuf Feinoptiker

Hamdi hat bei ZEISS eine Ausbildung zum Feinoptiker absolviert. Wir haben mit ihm gesprochen.

Hallo Hamdi, wie kann man sich eine Ausbildung zum Feinoptiker vorstellen?

Meine Ausbildung war sehr abwechslungsreich, da Theorie und Praxis eng miteinander verbunden sind. In der Schule lernt man verschiedene Fertigungsverfahren optischer Bauteilen kennen, wie z. B. Läppen, Polieren und Messen. Dabei werden auch Berechnungen von Strahlengängen durch Linsen und Prismen durchgeführt. In der Lehrwerkstatt setzen wir die Theorie dann in die Praxis um. Als Feinoptiker braucht man handwerkliches Geschick und viel Geduld, um die hohen Genauigkeitsanforderungen einzuhalten.

Ausbildungsberuf Feinoptiker

Wie ging es nach der Ausbildung bei Dir weiter, was sind Deine aktuellen Aufgaben?

Nach meiner Ausbildung habe ich ein Jahr in meiner aktuellen Tätigkeit als Maschineneinrichter für Beschichtungsanlagen im Reinraum gearbeitet. Ich beschichte verschiedene Produkte für das EUVL-System wie z.B. Spiegel. Außerdem führe ich Sauberkeitskontrollen durch und überwache den Beschichtungsprozess. In meiner aktuellen Position arbeite ich sehr eng mit Entwicklern und Technologen zusammen, um Fertigungsabläufe zu optimieren.

Du hast Dich für eine Weiterbildung zum technischen Fachwirt entschieden – erzähl uns etwas darüber.

Meine Arbeit macht mir sehr viel Spaß, weil ich hier den technischen Fortschritt miterlebe und die Zukunft der Mikrotechnologie mitgestalten kann. Außerdem ist der Beruf sehr abwechslungsreich und herausfordernd aufgrund der verschiedenen Produkte. Dennoch wollte ich mich zum technischen Fachwirt weiterbilden, weil ich dadurch mein technisches Wissen erweitern und mir zudem Kenntnisse in der Betriebswirtschaftslehre aneignen kann. Ich besuche an drei Tagen in der Woche die Schule.

Was würdest Du Schülern mit auf den Weg geben, die sich für eine Ausbildung bei ZEISS bewerben?

Eine Ausbildung bei ZEISS kann ich wirklich nur jedem empfehlen. Die Theorie ist sehr nah mit der Praxis verknüpft und dabei lernt man sehr viel. Ich habe viele Azubis aus anderen Bereichen kennengelernt und an sozialen Projekten teilgenommen. Die Ausbildung hat mich auch viel selbstbewusster gemacht.
Danke für das Interview, Hamdi.

 

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