Drei Fragen zur Führungskultur bei ZEISS

March 15, 2017 benediktreiger

Daniela Lang im ZEISS Museum in Oberkochen

Teil 2 der Serie mit Daniela Lang, Personalleiterin des Unternehmensbereichs Consumer Optics

Daniela Lang ist seit 2011 bei ZEISS und seit 2016 Personalleiterin des Unternehmensbereichs Consumer Optics. In dieser Funktion ist sie verantwortlich für rund 600 Mitarbeiter an den drei deutschen Standorten Oberkochen, Wetzlar und Jena, sowie für 140 Mitarbeiter in Mátészalka, Ungarn.

Was macht für Sie eine gute Führungskultur aus?

Gute Führung bedeutet für mich, ein motivierendes Umfeld für das Team zu schaffen, das anspornt, jeden Tag wieder aufs Neue alles zu geben, auch bei einem hohen Arbeitspensum. Zudem müssen die Erwartungen seitens der Führungskraft stets klar kommuniziert und transparent sein. Ich lege großen Wert auf die Vernetzung zwischen den Teams und versuche die Mitarbeiter dahingehend zu fördern und zu fordern. Denn Mitarbeiter müssen sich entwickeln können. Um das zu ermöglichen, finde ich es wichtig, Ihnen auch die Bühne dafür zu geben und sie dabei aktiv zu begleiten. Nicht nur deshalb müssen wir mehr und mehr in agilen Strukturen denken und flexibel arbeiten – das gilt für Mitarbeiter und gleichermaßen für Führungskräfte. Außerdem ist es mir ein großes Anliegen, Dialog und Meinungen einzufordern und Offenheit und Lockerheit vorzuleben.

Daniela Lang im ZEISS Museum in Oberkochen

 

Wie leben Sie das Thema Führungskultur in Ihrem Bereich?

In meiner Rolle als Personalleiterin bin ich Woche für Woche an den verschiedenen Standorten unterwegs. Das verlangt den Teams eine extreme Eigenverantwortung ab, da ich nicht immer überall direkt vor Ort sein kann. Wie kann das gelingen? Hier setze ich darauf einen großen Verantwortungsspielraum zu übertragen und den ZEISS Wert „Empower“ zu leben. Jeder muss Erfahrungen sammeln und sich ausprobieren können und – ganz nach dem Motto „fail early fail often“ – auch mal scheitern. Das erfordert auch Mut und Neugier seitens der Teams, sich permanent neuen Themen zu stellen. Trotz der hohen Erwartungen, die ich an mein Team habe und auch bei einem hohen Arbeitspensum, ist am Ende aber immer Zeit für ein offenes Wort und ein gemeinsames Mittagessen – und natürlich darf auch der Spaß nicht zu kurz kommen.

Was war Ihr größtes „Lessons Learned“ in Ihrer Führungsrolle?

Spannend war für mich zu sehen, wie wichtig die persönliche Komponente in der Zusammenarbeit eines Teams ist. Gemeinsam die extra Meile zu gehen und als Team erfolgreich zu sein, heißt jeden Einzelnen für sich zu verstehen und entsprechend zu motivieren.

 

Lest im ersten Teil unserer Serie zur Führungskultur bei ZEISS, wie Timo Mappes, Leiter Technology & Innovation sowie IT des Unternehmensbereichs Vision Care, seine Sichtweise der Führungskultur bei ZEISS schildert.

Auf unserer Karriereseite findet Ihr weitere Informationen über ZEISS und die Einstiegsmöglichkeiten ins Unternehmen.

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