Successful in fashion photography – Morgan Miller shares his experience

October 26, 2017 ZEISS LENSPIRE Team

Hier geht es zur deutschen Version

Meant to be a fashion photographer

Morgan Miller initially had very different career plans. After graduating from college with a business degree, he worked for more than eight years in the field of marketing and public relations, although his parents were already active as photographers and encouraged him from an early age to follow in their footsteps. “Also, as a child I met many famous photographers,” recalls Miller. “People like Mary Ellen Mark, Arnold Newman, Annie Leibowitz or William Wegman were guests at our home.” So it was a coincidence that the photographer Peter Beard, a family friend, saw some of Morgan’s vacation pics and encouraged him to further pursue his talent. “And within a year I was working as a professional photographer,” laughs Miller. “It was just meant to be.” He never completed a classical education in photography. His inspiration comes from coffee-table books and magazines. For the technical implementation, he occasionally simply used instruction manuals. Miller clearly expresses the fascination of his profession: “Mathematics, technology, science and art. There is nothing that connects these aspects so much than photography.” In addition, photography has a very romantic side to it: “Creating a picture also means creating reality. You’re capturing a fraction of a second, and giving that moment something like immortality.”

© Morgan Miller, Canon EOS 5DS R, ZEISS Otus 1.4/55 ZE, f5,6, 1/200 sec, ISO 125

© Morgan Miller, Canon EOS 5DS R, ZEISS Otus 1.4/55 ZE, f5,6, 1/200 sec, ISO 125

The key to success – Networking

Miller doesn’t have a typical work day. “Sixty percent of my work is networking,” he says. “I take care of my social media channels, go to meetings, meet people, or talk to agents. Then there’s the pre- and post-production. The actual photography takes up around 10-15% of my time.” Most shoots take place in his studio in Manhattan, but Miller also enjoys traveling. “I like to go on adventure tours,” he says. “It’s really fun to travel and see new places. Ultimately, you need to be clear about one thing: you get an assignment and never know what the next project will be. And I think that’s great.” That said, there is one constant in his work: that the people around him should feel at ease. “The light, the team, the camera right in front of your nose,” says Miller. “Not everyone can enjoy that, so a shoot can quickly become unpleasant.” For this reason, he gives the motif room and shows it a sense of appreciation. “The motif makes the difference. You can be technically perfect, but if you can’t reveal the personality, the image isn’t good.”

Find your own look and stick with it

For many photographers, working in the fashion industry is today considered the holy grail and it sounds so easy when Morgan Miller talks about how he entered the field of fashion photography. “I lived in New York, had contacts to the scene, and so one thing led to another.” But for up-and-coming talents, he has some tips to share: “The door is anything but closed. Fashion is always on the lookout for new things. So find out what your look is and how it fits into the dominant fashion landscape. Read the magazines, look at the portfolios of the agencies.” It’s especially important to find your own style and stick to it consistently. “You can’t please everyone and if you want to fulfill every wish, it doesn’t work.” Miller also believes the new media are a fantastic opportunity to get started. For this reason, he stresses the importance of having a strong social-media presence. “On Instagram you will definitely find your audience, and that’s of course a big advantage these days.”

Never loose control over your image

© Morgan Miller, Canon EOS 5DS R, ZEISS Otus 1.4/55 ZE, f5,6, 1/160 sec, ISO 125

© Morgan Miller, Canon EOS 5DS R, ZEISS Otus 1.4/55 ZE, f5,6, 1/160 sec, ISO 125

Miller believes it’s extremely important to have control over all the parameters during a shoot. He doesn’t want to leave anything to the camera or the lens, which is why technical elements play such a big role in his work. “Pixel technology has progressed tremendously in its development. The improvement of the dynamic range is a quantum leap. And the lens is the gatekeeper, it determines what reaches the sensor.” In addition to several ZEISS Milvus lenses, Miller uses the ZEISS Otus 1.4/55 and ZEISS Otus 1.4/85. He still clearly remembers the moment when a colleague showed him the ZEISS Otus 1.4/55 and let him borrow it so he could test it. “ZEISS Otus lenses are the best lenses on a full-frame camera, true gamechangers,” he enthuses. “There is nothing that even comes close to them. I love everything about them, from the precise focus ring to the outstanding imaging quality. This richness of detail is otherwise only known from the medium format.”


Deutsche Version

Die Unsterblichkeit des Moments

Vom PR-Mann zum gefragten Fashion-Fotograf – Morgan Millers Karriere hält einige Überraschungen parat. Dabei stellt er höchste Ansprüche an seine Arbeit: seine Bilder sollen den Betrachter so sehr in den Bann ziehen, dass er sie aus den Magazinen reißt und sie sich an die Wand hängt.

Beruflich hatte er eigentlich ganz andere Pläne, arbeitete seinem Wirtschaftsstudium mehr als acht Jahre in Marketing und Public Relations. Und das obwohl seine Eltern beide als Fotografen tätig waren und ihn schon früh ermutigten, es ihnen gleich zu tun. „Außerdem habe ich schon als Kind viele berühmte Fotografen kennengelernt“, erinnert sich Miller, „Leute wie Mary Ellen Mark, Arnold Newman, Annie Leibowitz oder William Wegman waren bei uns daheim zu Gast.“ Da war es dann auch Zufall, dass der Fotograf Peter Beard – ein Freund der Familie – einige seiner Urlaubsbilder in die Finger bekam und Morgan erneut ermutigte, sein Talent weiter zu verfolgen. „Und innerhalb eines Jahres habe ich hauptberuflich als Fotograf gearbeitet“, lacht Miller, „es sollte wohl einfach so sein.“ Eine klassische Ausbildung im Bereich Fotografie hat er dabei nie abgeschlossen, Inspiration holte er sich aus Bildbänden und Magazinen, für die technische Umsetzung kamen bei Bedarf auch ganz banal Bedienungsanleitungen zum Einsatz. Die Faszination seines Berufes fasst Miller ganz klar in Worte: „Mathematik, Technologie, Wissenschaft und Kunst – es gibt nichts, das alle diese Aspekte so sehr verbindet, wie die Fotografie“, erklärt er. Außerdem gebe es durchaus eine romantische Komponente: „Ein Bild zu kreieren, bedeutet auch Realität zu kreieren. Man hält einen Sekundenbruchteil fest und gibt dem Moment fast so etwas wie Unsterblichkeit.“

© Morgan Miller

© Morgan Miller

Den typischen Arbeitstag gibt es für Miller nicht. „60 Prozent meiner Arbeit ist Networking“, erklärt er, „ich kümmere mich um meine Social Media Kanäle, gehe zu Meetings, treffe mich mit Leuten, oder spreche mit Agenten. Dann gibt es da noch Pre- und Postproduction. Auf die eigentliche Fotografie fallen dann nur 10-15 Prozent.“ Ein Großteil der Shootings findet dabei in seinem Studio in Manhattan statt, Miller ist aber auch gerne unterwegs. „Ich mag es, auf Abenteuertour zu gehen“, erzählt er, „es macht wirklich Spaß, zu reisen und neue Orte zu sehen. Aber letztendlich muss man sich über eine Sache klar sein: man wird gebucht und weiß nie, was das nächste Projekt sein wird. Und das finde ich großartig.“ Eine Konstante gibt es in seinem Arbeitsalltag dann aber doch: die Leute um ihn herum sollen sich wohl fühlen. „Das Licht, das Team, die Kamera direkt vor der Nase“, zählt Miller auf, „nicht jeder kann das genießen und so ein Shooting kann dann schnell unangenehm sein“. Deshalb gibt er dem Motiv Raum und Wertschätzung. „Das Motiv macht den Unterschied. Du kannst technisch perfekt sein, aber wenn du die Persönlichkeit nicht zeigen kannst, dann ist das Bild nicht gut.“

© Morgan, Miller, Canon EOS 5DS R, ZEISS Otus 1.4/55 ZE, f8, 1/160 sec, ISO 125

© Morgan, Miller, Canon EOS 5DS R, ZEISS Otus 1.4/55 ZE, f8, 1/160 sec, ISO 125

Die Arbeit in der Fashion-Industie gilt auch heute für viele Fotografen als der „heilige Gral“ und es hört sich so leicht an, wenn Morgan Miller von seinem Einstieg in die Fashion-Fotografie erzählt: „Ich lebte in New York, hatte Kontakt zur Szene und so führte eines zum anderen“, resümiert er kurz. Für aufstrebende Talente hat er aber auch Tipps parat: „Die Tür ist alles andere als geschlossen. Mode ist immer auf der Suche nach neuem. Also finde heraus, was dein Look ist und wie das in die vorherrschende Modelandschaft passt. Lies die Magazine und schau die Portfolios der Agenturen an.“ Besonders wichtig sei es dabei den eigenen Stil zu finden und den konsequent zu verfolgen. „Man kann es nicht jedem Recht machen und wenn man alles bedienen will, dann funktioniert das nicht.“ In den neuen Medien sieht Miller außerdem große Chancen für den Einstieg und betont die Bedeutung starker Social Media Auftritte. „Auf Instagram findest du sicher dein Publikum“, erklärt er, „das ist heute natürlich ein riesiger Vorteil.“

Besonders wichtig ist es für Miller, beim Shooting die Kontrolle über sämtliche Parameter zu haben. Er will nichts der Kamera oder dem Objektiv überlassen. Deshalb spielt auch die technische Komponente für ihn eine große Rolle. „Pixel Technologie hat sich extrem weiterentwickelt. Die Verbesserung des Dynamikumfangs kommt einem Quantensprung gleich. Und das Objektiv ist der Gatekeeper, der bestimmt, was den Sensor erreicht.“ Für seine Arbeit nutzt Miller neben einigen ZEISS Milvus Objektiven das ZEISS Otus 1.4/55 und das ZEISS Otus 1.4/85. Er erinnert sich noch gut an den Moment, als ihm ein Kollege das ZEISS Otus 1.4/55 gezeigt, und es ihm zum ausprobieren geliehen hat. „ZEISS Otus Objektive sind die besten Objektive an einer Vollformatkamera, echte Gamechanger“, ist er überzeugt, „da kann nichts auch nur annähernd mithalten. Ich liebe alles an ihnen, von dem präzisen Fokusring bis hin zur überragenden Abbildungsqualität. Diesen Detailreichtum kennt man sonst nur vom Mittelformat.“

The post Successful in fashion photography – Morgan Miller shares his experience appeared first on LENSPIRE - The new ZEISS photography platform.

Previous Article
Midnight Sun – Shooting in Alaska with ZEISS Lenses
Midnight Sun – Shooting in Alaska with ZEISS Lenses

In the early summer of 2017 I was hired to produce some video content to promote tourism and outdoor advent...

Next Article
The Knives of Sakai
The Knives of Sakai

Hi, my name is Irwin Wong and I am professional photographer based in Tokyo, Japan. Every month on Lenspire...