Eine neue Sicht auf die eigenen Produkte

April 10, 2018 Julia

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Bis zu einer Distanz von 20 Zentimetern sah Burkhard Wagner scharf wie ein Adler, außerhalb dieses Bereichs verschwamm seine Welt. Hier berichtet ein langjähriger Experte für einen der modernsten Laser der Welt für die Korrektur von Fehlsichtigkeit von der Entscheidung, auch die eigenen Augen genau diesem Laser anzuvertrauen.

 

 

In einer Welt, in der alles nur bis auf 15 oder höchstens 20 Zentimeter scharf erkennbar ist, warten viele Herausforderungen: Autofahren, Sport, Lesen. Ohne Brille oder Kontaktlinsen sind diese Aktivitäten entweder gefährlich oder sinnlos.

Burkhard Wagner kannte diese Situationen bestens: „Ich war den größten Teil meines Lebens stark kurzsichtig und litt zudem unter einer Hornhautverkrümmung. Jahrelang umrahmte eine schwere, dicke Brille meine Augen. Das linke Auge hatte eine Fehlsichtigkeit von -8.25 Dioptrien, das Rechte von -6.5. Irgendwann wollte ich mich endlich von diesem eingeschränkten Sichtfeld, von beschlagenen Brillengläsern und von abrutschenden Gestellen verabschieden.“

Von da an trug Burkhard Wagner Kontaktlinsen – bis zu 14 Stunden am Tag. Solange, bis sein Arzt wegen einer Schädigung der Hornhaut sein Veto einlegte. Kontaktlinsen waren ab diesem Zeitpunkt erst einmal passé – die unbeliebte Brille wurde wieder herausgekramt, damit sich die Augenhornhaut regenerieren konnte. „Eines stand jedoch für mich fest: Eine Brille wollte ich regelmäßig auf keinen Fall mehr tragen.“

 

 

Moderne Technolologie für gute Sicht: die refrakive Korrektur mit dem Laser

Neben Brillen und Kontaktlinsen gibt es eine weitere Möglichkeit, gute Sicht zu erlangen: die refraktive Korrektur mit dem Laser. Als Produktmanager bei ZEISS im Unternehmensbereich Medical Technology, der Bereich, der den auf diesem Gebiet weltweit modernsten Laser entwickelt hat, kennt sich Burkhard Wagner praktischerweise mit modernen Korrekturverfahren im Bereich der refraktiven Hornhautchirurgie extrem gut aus. „Mit SMILE, der modernen, minimal-invasiven Behandlungsmethode der Refraktionskorrektur wird mithilfe eines Lasers ein linsenförmiges Stück Gewebe im Innern der Hornhaut präpariert und vorsichtig entfernt“, erklärt Burkhard Wagner. Auf diese Weise ist der Zugangsschnitt in der Hornhaut um 80 Prozent kleiner als bei der bisher noch am häufigsten angewandten sogenannten LASIK-Methode. Durch den minimalen Einschnitt kann die biomechanische Stabilität der Hornhaut weitestgehend erhalten bleiben und die Heilung erfolgt schneller.

„Am Ende ist es allerdings egal, wie sicher eine Operation laut Studienergebnissen und Erfahrungsberichten sein mag und wie viel man selbst über das Verfahren weiß. Am Ende entscheidet das Bauchgefühl“, sagt Burkhard Wagner und berichtet weiter: „Ich muss gestehen, dass mir der Schritt zur OP nicht so einfach gefallen ist, aber schlussendlich bin ich über meinen Schatten gesprungen, erschien zum Vorgespräch mit den entsprechenden Messungen und letztlich auch zum OP-Termin.“

 

 

Ein Experte wird gelasert

Aufgrund seines Berufs wusste Burkhard Wagner bei jedem OP-Schritt, was genau mit seinen Augen passierte. „Ich bekam beispielsweise mit, wie während der Operation durch den Laser das Gewebescheibchen für die Vorbereitung der Lentikelextraktion gebildet wurde. Schmerzen spürte ich dennoch während keiner Phase der OP (Anm. d. Red.: das Auge wurde lokal anästhetisiert), lediglich leichte Temperaturunterschiede, als ich die Augentropfen bekam.“

Die eigentliche Behandlung dauert pro Auge etwa fünf Minuten, kurz danach wird man bereits entlassen. Burkhard Wagner erinnert sich: „Während der Behandlung habe ich die Zeit vergessen – gefühlt verging sie im Wartezimmer langsamer als im OP-Saal selbst.“

Autofahren ohne Brille ist jetzt nicht mehr gefährlich

Ebenfalls positiv empfand der 44-jährige Burkhard Wagner den zügigen Heilungsprozess: „Am Tag der OP kam es durch den Eingriff zu einer leichten Hornhautschwellung, so dass ich nur verschwommen sehen konnte. Ich habe mich daher in mein Zimmer zurückgezogen, schloss die Vorhänge und legte mich zur Ruhe. Am darauffolgenden Tag spürte ich, dass sich meine Augen von dem Eingriff schon erholt hatten. Nach einer abschließenden Untersuchung konnte die Heimreise sogar schon mit dem Auto antreten.“

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