Das Lächeln der Patienten

December 19, 2019 Kathleen Aermes

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In Behandlungszimmer 2 steht Suki hinter dem Zahnarzt und muss genau hinhören. Die junge Frau vor ihnen spricht nur mit vorgehaltener Hand, und man kommt nicht umhin zu merken, wie sehr Suki das Schicksal der Frau trifft. „Könnten Sie das wiederholen?“, fragt der Arzt immer wieder, weil er die Worte nicht versteht. Doch anstatt die Hand vom Mund zu nehmen, redet sie nur ein wenig lauter. Als der Zahnarzt die erste Untersuchung vornimmt, sieht Suki auch warum.

„Sie hatte von Natur aus komplett verfärbte Zähne. Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie sie sich ihr Leben lang fühlen musste“, sagt Suki. „Wer weiß, wann sie das letzte Mal in der Öffentlichkeit lächelte.“ Die Behandlung des Zahnarztes verspricht ihr wieder weiße Zähne. Und ein neues Leben. Als der Arzt und ZEISS Kunde das Dentalmikroskop vorbereitet und mit der Behandlung anfängt, wird auch Suki entspannter. Sie weiß: Das Lächeln kommt bald zurück. Und sie hat einen Anteil daran.

Suki hat bei ZEISS den Sinn in ihrer Arbeit gefunden: „Diese Technologie hilft Ärzten, die Lebensqualität der Patienten zu erhöhen. Das ist schon ein erfüllendes Gefühl, an so etwas mitzuarbeiten.“
Suki hat bei ZEISS den Sinn in ihrer Arbeit gefunden: „Diese Technologie hilft Ärzten, die Lebensqualität der Patienten zu erhöhen. Das ist schon ein erfüllendes Gefühl, an so etwas mitzuarbeiten.“

 

Die Sprache als Brücke

Suki ist schon immer auf der Suche nach einem Sinn in ihrer Arbeit. Als sie während der Schulzeit deutsche Unternehmen nach China expandieren sieht, möchte sie unbedingt Deutsch lernen. Denn schon damals war ihr klar: Der Erfolg internationaler Firmen in China hängt auch daran, wie gut sie sich an die Kultur anpassen.

Und dabei wollte sie helfen. Eine Brücke sein zwischen neuen Märkten und gelebter Tradition. „Ich will nicht einfach nur auf die Arbeit gehen, um am Ende des Monats meinen Gehaltszettel abzuholen. Ich will ein gemeinsames Ziel vor Augen haben“, sagt sie. Der Schritt zu ZEISS war dann nicht mehr weit.

Global Graduate Program als Einstieg

Suki wurde beruflich in der Zahnmedizin-Branche groß, weshalb sie schon früh mit ZEISS Produkten in Berührung kam. „Diese Technologie hilft Ärzten, die Lebensqualität der Patienten zu erhöhen. Das ist schon ein erfüllendes Gefühl, an so etwas mitzuarbeiten.“ Über das Global Graduate Program (GGP) fand sie den Einstieg bei ZEISS ins Marketing.

15 Monate, drei Wechsel durch verschiedene Abteilungen – und das in China, Deutschland und den USA. Für Suki war das der perfekte Mix zwischen sinnstiftender Arbeit und ihrer persönlichen Entwicklung. „Regionen- und bereichsübergreifende Aufgaben faszinieren mich. Und ich kann lernen, wie andere Sparten bei ZEISS die Unternehmensziele erreichen.“

Über das Global Graduate Program fand Suki den Einstieg bei ZEISS. „Meine Mentoren unterstützen mich, Zusammenhänge schnell zu erfassen. Das bringt mich enorm weiter“, sagt sie.
Über das Global Graduate Program fand Suki den Einstieg bei ZEISS. „Meine Mentoren unterstützen mich, Zusammenhänge schnell zu erfassen. Das bringt mich enorm weiter“, sagt sie.

 

Gemeinsam lernen

Als Teil des globalen Marketing-Teams sorgt Suki dafür, dass die neuen Technologien und daraus folgenden neuen Behandlungsmethoden in der Welt bekannt sind. Für eine fortschrittliche Visualisierung in den Praxen. Und für den Fortschritt der Medizin selbst. Doch welcher Arzt benötigt welches Mikroskop? Und in welchen Ländern gibt es welche Auflagen? „Um dem Unternehmen helfen zu können, brauchte ich zuerst ein tiefes Marktverständnis in der Zahnmedizin-Branche. Und zwar nicht nur in China – sondern weltweit.“

Das GGP ermöglicht ihr Einblicke in verschiedene Märkte, die ihr die Mentoren vor Ort näherbringen. „Das Programm ist eben keine One-Woman-Show. Meine Mentoren unterstützen mich, Zusammenhänge schnell zu erfassen. Das bringt mich enorm weiter“, sagt Suki.

Vor diesem Hintergrund arbeitet Suki nun zusammen mit vielen Kollegen aus verschiedenen Bereichen für ein gemeinsames Ziel: „Für das Lächeln der Patienten nach einer Behandlung, die wir im Team ermöglicht haben“, sagt sie. So treiben Suki und ihre Kollegen den Fortschritt der Medizin, und das gibt ihr das Gefühl, angekommen zu sein. „Du kannst dich schnell in deiner Arbeit verlieren. Aber mit einer Bestimmung vor Augen weißt du, wofür du arbeitest – gemeinsam im Team.“

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